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Association Suisse des Ecoles de Voile ASEV
 

 

Hinweise und Tipps zur Segelausbildung

 

 

Was Sie von Ihrer Segelschule erwarten können

Obwohl segeln kein Risikosport ist, ist ein gutes Grundwissen für Ihre Sicherheit unabdingbar. Die Erfahrung zeigt, dass "Seenot" meist auf fehlende Grundkenntnisse, Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, Unterschätzung der Wetterlage oder fehlende Kenntnisse über die Seetauglichkeit des Bootes zurückzuführen ist.

Die Segelschulen des VSSS vermitteln in ihren Grundkursen das notwendige Wissen und Können. Da lernen Sie ein Boot zur Fahrt klar zu machen: Kontrolle von Boot und Rigg sowie Sicherheitsausrüstung. Segel anschlagen und hissen, ablegen vom Steg. Mit dem "Ablegen" und "in See stechen" sollten Sie von Anfang an Erfolg haben! Wenn Sie Fehler machen, drückt Sie der Wind auf irgendwelche Hindernisse, Steine oder andere Schiffe... Die Folge: lange Gesichter und vielleicht schon der erste Schaden.
Auf dem freien Wasser lernen Sie die grundlegenden Manöver: anluven, abfallen, Segel und Ruder bedienen, wenden, halsen, Q-Wende, und den Aufschiesser. Auch das Mensch-über-Bord-Manöver sollte schon angegangen werden. Ebenso reffen und Segel wechseln. Und dann das schwierigste: wie kommen Sie mit Ihrer Jolle wieder sicher zurück an den Strand, oder mit Ihrer/ kleinen Yacht in den Hafen? - Sanfte Landungen wollen gelernt und geübt sein!

Wie ist ein Boot sicher zu vertäuen um nach geglückter Landung vor Beschädigung sicher zu sein? Auch dazu sind Fertigkeiten unabdingbar, Knotenlehre, Kenntnisse über Tauwerk, Fender, Anker und die Einschätzung der Entwicklung betreffend Wetter und Seegang.
Um diese Grundkenntnisse zu erlernen brauchen Sie mindestens 15 Stunden Einzelunterricht oder 30 Stunden Unterricht in einer Kleingruppe. Mindestend die halbe Zeit sollte bei Wind gelernt und geübt werden. Ein Teil des Unterrichtes kann ohne weiteres bei Flaute absolviert werden.

 
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Die Schiffsführerprüfung Kategorie "D", Segeln